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Corona-Krise: Informationen zur Kindertagesbetreuung

Was Eltern wissen müssen in Bezug auf Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten.

Auf dieser Seite erhalten Sie alle aktuellen Informationen und Informationsblätter in Bezug auf die Kindertagesbetreuung zum Nachlesen und Herunterladen.

 
 

Mit Selbsttests zu mehr Sicherheit in der Kita

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Informationsmaterial zum Download

Aktuelle Informationen zur Kindertagesbetreuung

Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen und – ebenso wie Kindertagespflegestellen – ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft.

Im Folgenden möchten wir Sie darüber informieren, welche Regelungen für die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen derzeit gelten. Die Regelungen richten sich nach dem jeweiligen 7-Tage-Inzidenzwert in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt. Welcher Wert gilt, wird von der jeweils zuständigen Kreisverwaltungsbehörde bekanntgegeben. Wichtig: Der aktuelle Rahmenhygieneplan findet sowohl im (eingeschränkten) Regelbetrieb als auch in der Notbetreuung stets Anwendung. Auch Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung brauchen ein Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage des Rahmenhygieneplans.

7-Tage-Inzidenz 0-50 – Regelbetrieb:

In den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen kann Regelbetrieb stattfinden. Das bedeutet, alle Kinder können ihre Kita besuchen und es können auch offene Konzepte durchgeführt werden.

7-Tage-Inzidenz 50-100 – eingeschränkter Regelbetrieb:

In den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen kann ein eingeschränkter Regelbetrieb stattfinden. Das bedeutet, alle Kinder können ihre Kita besuchen. Die Kinder müssen jedoch in festen Gruppen betreut werden.

7-Tage-Inzidenz 50-165 – eingeschränkter Regelbetrieb für Schul- und Vorschulkinder:

Schulkinder können bis zu einem 7-Tage-Inzidenzwert von 165 im eingeschränkten Regelbetrieb betreut werden. Die AHA+L-Regeln können mit Kindern im Schulalter gut umgesetzt werden und Schulkinder werden regelmäßig getestet. Über 165 findet für Schulkinder nur Notbetrieb statt.

Ab dem 25. Mai 2021 können auch Vorschulkinder bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 165 wieder betreut werden. Für die anderen Kinder ist bis zum 6. Juni 2021 der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 weiterhin maßgeblich (vgl. 424. Kita-Newsletter). Über 165 findet für Vorschulkinder nur Notbetrieb statt.

7-Tage-Inzidenz ab 100 für Krippen- und Kindergartenkinder (außer Vorschulkindern)

In den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen findet Notbetrieb statt. Die Bekanntmachung zur Aufrechterhaltung eines Notbetriebs können Sie hier abrufen. Betreut werden können die Kinder, deren Eltern eine Kinderbetreuung nicht anderweitig sicherstellen können. Auch Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls vom zuständigen Jugendamt angeordnet wurde und Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII können stets betreut werden. Dies gilt auch für Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

Für Schul- und Vorschulkinder gilt ein Notbetrieb erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 165.

Eine Betreuung ist sowohl im (eingeschränkten) Regelbetrieb als auch in der Notbetreuung stets nur unter den folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Das Kind weist keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit auf (vgl. auch die Übersicht zum Umgang mit Krankheitssymptomen),
  • das Kind wurde nicht positiv auf eine Coronavirus-Infektion getestet und gilt auch nicht als Verdachtsperson oder enge Kontaktperson im Sinne der AV Isolation und steht deshalb unter Quarantäne und
  • das Kind unterliegt keiner sonstigen Quarantänemaßnahme (z.B. nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes).

Ab dem 7. Juni 2021 können alle Kinder ihre Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 165 im jeweiligen Landkreis bzw. der jeweiligen kreisfreien Stadt im eingeschränkten Regelbetrieb besuchen (vgl. 424. Kita-Newsletter).

 

Mit Selbsttests und hoher Impfpriorität zu mehr Sicherheit in der Kita

Flankiert wird der Übergang in den (eingeschränkten) Regelbetrieb durch die Zurverfügungstellung von Antigen-Selbsttests (vgl. 401. Kita-Newsletter<download_ende> und <download>Infoblatt zu den Selbsttests). Außerdem können sich Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung bereits jetzt gegen das Corona-Virus impfen lassen (vgl. 399. Kita-Newsletter und 400. Kita-Newsletter).

Seit März 2021 wird sukzessive nach Verfügbarkeit der Impfstoffe ein Impfangebot unterbreitet und damit entscheidend zum Schutz des Personals beigetragen.

Beitragsersatz für die Monate Januar bis Mai 2021

Der Freistaat unterstützt die Familien und die Träger der Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegestellen gemeinsam mit den Kommunen zudem mit einem Beitragsersatz rückwirkend zum 1. Januar 2021 für die Monate Januar, Februar, März, April und Mai 2021. Nähere Informationen finden Sie in unserem 389. Kita-Newsletter, dem 398. Kita-Newsletter, dem 416. Kita-Newsletter sowie in unserem Elternbrief und auch in unseren FAQ.